Habt Ihr alle schon die neue Brigitte? Darin sind Schnittmuster für Sommerkleidung. Ich war schon aufgeregt, seit ich die Vorschau der letzten Ausgabe gelesen hatte und habe natürlich auch die aktuelle Ausgabe gekauft.
Gestern war es dann soweit, ich habe mich endlich ans Nähen gemacht. Die Schnitte sind laut Zeitschrift anfängertauglich. Das stimmt. Einerseits. Denn ja: Schnitte ohne Abnäher und Reißverschlüsse sind einfach zu nähen, sehen aber auch nur so là là aus. Ich hatte diese Tatsachen ob meiner Begeisterung kurzfristig vergessen und war nach der ersten Anprobe etwas enttäuscht. Nach drei mal enger nähen und dann wieder einmal weiten (kein Reißverschluss, Ladies. Entweder es muss über den Po oder die Brust...) bin ich jetzt ganz zufrieden. Ich werde wohl auch noch den ein oder anderen Schnitt ausprobieren. Bis dahin werde ich mich aber erst einmal von dem wilden Schnittbogen erholen (22 Teile auf Din A2, man sieht den Schnitt vor lauter Linien nicht) und einen
Römö nähen. Das Muster dafür ist nämlich auch letzte Woche bei mir eingetrudelt!

So sieht das Schätzchen also aus (die Unordnung im Hintergrund - und auch im Vordergrund und an den Seiten - bitte ich zu ignorieren!). Vom ursprünglichen Modell ist nicht mehr viel übrig, das war nämlich eher sackartig. Ich hatte leider vergessen, dass sackartig an untergewichtigen Models vielleicht gut aussieht, an mir jedoch eher weniger.

Der grau-blaue Stoff changiert ein wenig, und ich glaube, meine liebe Freundin Katrin hat ihn mir mal geschenkt. Da der Schnitt 2,30 Meter Stoff erforderte (Vorder-und Rückteil wurden jeweils im Stoffbruch geschnitten) und ich so viel nicht hatte, habe ich mit einem Paisley-Stoff verlängert, den ich
letztens auf dem Maastrichter Stoffmarkt ergattert habe.
Und guckt mal, was ich ergattert habe: Rosalie in blau und in weiß! Jeweils 2 Meter, ich habe schon die ein oder andere Idee, was ich daraus machen will. Im Bildhintergrund (als Tischläufer) könnt Ihr meinen herzallerliebsten Erdbeerstoff sehen; leider ein Patchworkstoff mit entsprechenden Preisen.

Und was habe ich noch gemacht?

Eier gefärbt. Bei uns in der Familie geschieht dies traditionell mit Pinsel und Wasserfarbe. Hoffentlich sterbe ich nicht eines Tages an einer Wasserfarbenvergiftung. Das Osterfrühstück ist für morgen also gerettet.
Außerdem habe ich ein paar Sachen als kleine Ostermitbringsel vorbereitet.

Von links: Bärlauch-Butter, geröstete Paprika in Knoblauch-Öl, Vanille-Zucker, Bärlauch-Öl, Mozzarella-Kugeln in Knoblauch-Öl. Natürlich alles etikettiert. Das weist auf meinen zwanghaften Charakter hin :-)

Plätzchen gebacken, mal wieder eine tolle Idee von der wunderbaren
Doris! Vielen lieben Dank
dafür! So konnte ich auch mal meine 1a-Lebensmittelfarben aus Kanada ausprobieren. Ich habe das Gefühl, sie sind sehr, sehr, sehr ergiebig. Morgen werde ich die Plätzchen noch in kleine Tütchen packen und - na? - genau, mit kleinen Schildchen versehen.

Erstes Spaghetti-Eis gegessen! Mmmh! Bei Aachens
bester, bester Eisdiele geholt und zu Hause auf dem Sofa sitzend gegessen. Lecker war's!

Osterdeko aufgehängt. Die kleinen Piepmatze durften ihre Aufzuchtstation verlassen. Eines hatte sich vor ein paar Tagen auf den Weg zur bezaubernden
Stephie gemacht und lässt es sich dort mit Prosecco und Grillwürstchen gut gehen. Das sag ich den anderen aber nicht!

Das Hasenbild habe ich letztes Jahr schon gestickt und heute wieder rausgekramt.
So, jetzt werde ich mich auf mein grünes Sofa legen und meinen Rücken entspannen. Schließlich kommt morgen der Osterhase. Und: Es ist der 12.! Ob wohl jemand mitmachen wird? Ich strenge mich an und hoffe, an die Aktion zu denken!
Habt ein wunderbares Osterfest!
Liebe Grüße,
Juli